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Endoskopische Nasennebenhöhlen-Operation

Sanfte Befreiung bei chronischer Sinusitis

Eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung schränkt die Lebensqualität oft massiv ein. Typische Anzeichen sind eine hohe Infektanfälligkeit („Dauerschnupfen“), Druckschmerzen im Stirn- oder Oberkieferbereich, Geruchsstörungen oder ein ständiger Schleimfluss im Rachen (Post-Nasal-Drip). Auch Allergien sind häufige Wegbereiter dieser Beschwerden.

Unser Ziel: Dauerhaft freie Atemwege

Das Ziel des Eingriffs ist es, die entzündlich blockierten Nebenhöhlen wieder dauerhaft zu belüften. Wir setzen hierbei auf die endoskopische Technik:

  • Besonders schonend

    Der Eingriff erfolgt minimalinvasiv über die Nasenöffnungen – ohne äußere Schnitte.

  • Präzise Erweiterung

    Engstellen werden unter Sichtkontrolle gezielt erweitert, damit Sekret wieder ungehindert abfließen kann.

  • Schnelle Erholung

    Durch die feine Instrumentierung wird das umliegende Gewebe maximal geschont.

Ablauf & Nachsorge

Dieser stationäre Eingriff erfolgt in Kooperation mit dem Marienkrankenhaus, wo Sie nach der Operation ca. vier Tage professionell betreut werden. Nach Ihrer Entlassung begleiten wir den Heilungsprozess in unserer Praxis mit ein bis zwei Terminen pro Woche. In der Regel sind Sie bereits nach 7 bis 10 Tagen wieder voll arbeitsfähig.

FAQs zur endoskopischen Nasennebenhöhlen-OP

Ein Eingriff wird empfohlen, wenn eine chronische Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis) vorliegt, die auf Medikamente oder konservative Therapien nicht mehr anspricht. Ziel ist es, die natürlichen Belüftungswege der Nebenhöhlen zu erweitern und entzündliches Gewebe oder Polypen zu entfernen, damit die Schleimhaut dauerhaft ausheilen kann.

Die endoskopische Operation ist ein modernes Standardverfahren. Durch den Einsatz hochauflösender Endoskope hat der Operateur eine exzellente Sicht auf das Operationsgebiet im Inneren der Nase. Es sind keine Schnitte von außen nötig, was die Heilung beschleunigt und das Risiko für Komplikationen minimiert.

Die meisten Patienten berichten weniger über Schmerzen als vielmehr über ein Druckgefühl in der Nase, ähnlich einer starken Erkältung. Da wir minimalinvasiv arbeiten, ist die Belastung für den Körper gering. Leichtere Schmerzen lassen sich gut mit gängigen Schmerzmitteln behandeln.

Die erste Heilungsphase dauert etwa zwei Wochen. In dieser Zeit ist die regelmäßige Nachsorge beim HNO-Arzt (Absaugen von Borken und Belägen) entscheidend für den OP-Erfolg. Wir empfehlen, die Nase konsequent mit Kochsalzlösung zu spülen, um die Regeneration der Schleimhäute zu unterstützen. Die endgültige Wundheilung benötigt 6-8 Wochen.

Eine Operation schafft die Voraussetzung für eine gute Belüftung. Bei Patienten mit einer Neigung zu Nasenpolypen ist jedoch eine langfristige medikamentöse Begleittherapie (z. B. kortisonhaltige Nasensprays) oft sinnvoll, um ein erneutes Wachstum zu verhindern. Die OP ist hierbei der Startpunkt für eine dauerhafte Beschwerdefreiheit. Mit der Gabe modernster Medikamente (Biologie) lässt sich eine erneutes Wachstum von Nasenpolypen oft erfolgreich beherrschen.

Leichte körperliche Betätigung ist meist nach zwei Wochen wieder möglich. Auf intensiven Sport, schweres Heben oder Saunagänge sollten Sie für mindestens drei bis vier Wochen verzichten, um das Risiko von Nachblutungen durch einen erhöhten Blutdruck zu vermeiden.