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Allergologie & Aspirin-Intoleranz

Ganzheitliche Hilfe bei Allergien und Unverträglichkeiten

Ein allergischer Schnupfen ist weit mehr als nur ein lästiges Symptom – er ist Ausdruck einer ernstzunehmenden Erkrankung des Immunsystems. Unbehandelt können Beschwerden an Nase, Augen und Nebenhöhlen zu einem allergischen Asthma führen („Etagenwechsel“). Ob Baum- und Gräserpollen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmelpilze: Wir bieten Ihnen eine fundierte Diagnostik und moderne Therapieansätze.

Präzise Diagnostik für klare Ergebnisse

Um den Auslösern auf den Grund zu gehen, setzen wir bewährte und schonende Verfahren ein:

  • Prick-Test

    Ein einfacher Hauttest am Unterarm, der bereits nach 20 Minuten Ergebnisse liefert – auch für Kinder bestens geeignet.

  • Laboranalysen (RAST)

    Ergänzende Blutuntersuchungen zur Bestimmung spezifischer Antikörper.

  • Individuelle Beratung

    Wir analysieren gemeinsam mit Ihnen, wann und wo Ihre Beschwerden auftreten, um gezielte Vermeidungsstrategien zu entwickeln.

Moderne Therapiemöglichkeiten

Neben der medikamentösen Linderung bieten wir die Spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) an. Ziel ist es, Ihr Immunsystem schrittweise an die Allergene zu gewöhnen und die Ursache der Allergie dauerhaft zu bekämpfen. Zur optimalen Überwachung Ihrer Therapie empfehlen wir die Nutzung der App „MASK-air“.

Spezialgebiet: Aspirin-Intoleranz (Samter-Trias)

Mit Dr. Stefan Tesche verfügt unsere Praxis über eine besondere Expertise in der Behandlung der Aspirin-Intoleranz. Als langjähriger Leiter einer spezialisierten Allergie-Sprechstunde am UKE verfügt er über umfassende Erfahrung mit diesem komplexen Krankheitsbild.

Woran erkennt man eine Aspirin-Intoleranz?

Diese Sonderform der Unverträglichkeit äußert sich oft durch:

  • Reaktionen auf Aspirin oder ähnliche Schmerzmittel (Niesreiz, Asthma, im Extremfall Schock).
  • Immer wiederkehrende Nasenpolypen, die trotz Operationen rasch zurückkehren.
  • Häufiges gleichzeitiges Bestehen eines Asthma bronchiale.

Diagnose & Therapieerfolg

Da klassische Allergietests hier oft negativ ausfallen, veranlassen wir nötigenfalls spezielle Provokationstests in spezialisierten Kliniken. Mittlerweile stehen spezielle Medikamente (Biologie) zur Verfügung, um Asthma und Nasenpolypen zu kontrollieren.

FAQ zur Allergologie & Aspirin-Intoleranz

Ein allergischer Schnupfen tritt oft schubweise bei Kontakt mit bestimmten Auslösern auf (z. B. Pollenflug, Tierkontakt) und geht häufig mit juckenden Augen und klarem Sekret einher. Ein Infekt ist meist von gelblich-viskösem Sekret und allgemeinem Krankheitsgefühl begleitet. Ein einfacher Prick-Test in unserer Praxis bringt hier schnell Klarheit.

Ja, absolut. Der sogenannte Prick-Test am Unterarm ist schmerzarm und kann bereits bei kleineren Kindern durchgeführt werden. Da frühzeitig erkannte Allergien gezielt behandelt werden können, lässt sich so oft die Entstehung eines allergischen Asthmas (Etagenwechsel) verhindern.

Die Hyposensibilisierung (Spezifische Immuntherapie) ist die einzige ursächliche Behandlung von Allergien. Dabei wird der Körper schrittweise an das Allergen gewöhnt. Die Therapie erstreckt sich in der Regel über drei Jahre, führt aber bei den meisten Patienten zu einer deutlichen Beschwerdelinderung oder (selten) sogar Beschwerdefreiheit.

Wenn Polypen nach einer Operation rasch zurückkehren, kann eine unerkannte Aspirin-Intoleranz (Samter-Trias) die Ursache sein. In diesem Fall reagiert das Immunsystem chronisch entzündlich, was das Polypenwachstum befeuert. Ein besonderes Risiko erneuter Nasenpolypen ist ein zugrundeliegenden Asthma bronchiale.